Tanzen ist nicht nur ein sinnliches Vergnügen - es fördert auch die Gesundheit.
Tanzen ist einer des am meisten verbreitetsten Hobbys in der Welt. Ob allein, oder paarweise, tanzen kann jeder, - ob in der Großstadt oder auf dem Lande. Schon zu Urzeiten wurde getanzt. Man bewegte sich zu einfachen Rhythmen - eine der ursprünglichsten Lebensäußerungen des Menschen. Während man heute vorwiegend aus Lust an der Bewegung tanzt, waren die tänzerischen Bewegungen in der Vorzeit als religiöser Akt ritualisiert, um Götter gnädig zu stimmen öder böse Geister zu verbannen.



Dass Bewegung nicht nur Spaß macht, sondern sogar Körper und Geist gesund erhält und somit als Therapie eingesetzt wird, ist inzwischen wissenschaftlich untermauert. So konnte eine US-Studie belegen, dass das Risiko der Demenzer-krankungen durch Tanz deutlich vermindert wird. Auch Patienten mit Rücken-leiden profitieren nachweislich von der rhythmischen Bewegung. Tanz verbessert die Koordination des Menschen, mit etwas Übung werden die Bewegungen leichter, fließender und gleichmäßiger ausgeführt.
Durch die Bewegung verbessert sich der Blutfluss ins Gehirn, es wird vermehrt mit Sauerstoff versorgt und so der Denkprozess verbessert. Durch die komplexen Schritte und Armbewegungen werden beide Gehirnhälften aktiviert, das setzt nicht nur Kreativität frei, es verringert auch Gleichgewichtsprobleme.
Spielerisch verbessert der Tänzer seine Selbstwahrnehmung. Er stellt über den Tanz die Verbindung zu seinem Körper her und findet damit einen besseren Zugang zu sich selbst. Spezielle Bewegungsabläufe, wie sie im Orientalischen Tanze vorkommen, haben sich außerdem als äußerst vorteilhaft für Frauen in der Schwangerschaft erwiesen.
In meinem Unterricht habe ich daher dem Gesundheitsgedanken einen breiten Raum eingeräumt.